Unter Freunden in Gibara

Gegen Abend ist die Stadt fast ausgestorben, es sind kaum noch Menschen auf der Straße. An einer Kreuzung versucht ein Mann die Straßenlampe zum leuchten zu bringen, in dem er die blanken Drahtenden der Leitung zusammenfügt. Eine ältere Frau schaut zu und redet unablässig auf ihn ein. Als ich zum zweiten Mal an einer Bar vorbei komme, deren Tür wie üblich weit offen steht, winkt mir ein Mann zu, ich soll hereinkommen. Mario und weiterer Mann und eine Frau sind die einzigen Gäste. Sie trinken Rum, bieten mir ihren Rum an und wollen wissen, wo ich herkomme, was ich mache, wo ich wohne. Dona Mariela kennt hier jeder. Wir sind nach dem Gespräch Freunde und auch mit dem Bruder von Mario verbindet mich im Laufe der nächsten halben Stunde eine tiefe Freundschaft.

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